Torben Platzer: Instagram rockt den Markenaufbau

Torben Platzer hat seine persönliche Marke komplett über Social Media aufgebaut. Auch wenn er über Facebook und YouTube bekannt wurde, liegt sein Fokus mittlerweile auf Instagram. Torben Platzer ist überzeugt, dass Instagram sich zur Nummer eins auf der Medienlandschaft entwickelt hat. Im Gespräch mit Digistore24 erzählt er, wie er für seine Branding Agentur TP Attitude die Möglichkeiten eines Geschäftsprofils bei Instagram ausschöpft und verrät Insider-Tipps, wie man Instagram nutzen kann, um eine starke Marke aufzubauen.

Das sind die Gründe, warum Instagram für den Aufbau einer starken Marke unschlagbar ist:

1. Der Wandel auf der Medienlandschaft

„Instagram hat sich erst seit Kurzem zur Nummer eins auf der Medienlandschaft entwickelt. Vorher war es definitiv Facebook. Auch ich habe damals meine Marke auf Facebook aufgebaut. Mittlerweile ist es jedoch nicht mehr möglich, auf Facebook ohne Budget ein Business aufzubauen. Facebook schränkt deine Reichweite ein und zwingt dich damit, deine Posts zu boosten oder Werbung zu schalten, um Reichweite zu generieren. Auch wenn Instagram ebenfalls Algorithmen hat, die die Reichweite einschränken, wird dieser Kanal von den Konsumenten dennoch als das authentischste Medium wahrgenommen.“

2. Das sind die Gründe, warum Instagram so mächtig ist

  • „Instagram ist für die Leute deswegen so interessant, weil sie für einen kurzen Moment am Leben anderer Menschen teilhaben können. Es ist faszinierend zuzuschauen, wie andere Menschen leben, wie sie mit Herausforderungen und Problemen umgehen, wie sie sich entwickeln, wie sie ihr Leben oder ihre Marke aufbauen.“
  • „Instagram ist ein Bild-Medium und es vermittelt ein bestimmtes Gefühl. Dieses Gefühl wollen deine Follower auf deinem Profil erleben und konsumieren. Damit ist Instagram ein sehr emotionales Medium. Emotionen sind ein starker Trigger, mit dem man Menschen an seine Marke binden kann.“
  • „Dadurch, dass die User Instagram als authentisch wahrnehmen, kommentieren sie die Beiträge viel aktiver als auf anderen Medien. Die Follower stellen Fragen, es entwickelt sich ein lebendiger Dialog. Wenn die Leute es mitbekommen, dass ihre Fragen tatsächlich beantwortet werden, freuen sie sich und sind zu weiteren Engagements mit dir und mit deiner Marke motiviert. Beispielsweise könnte ich jetzt sofort ein Kurzvideo drehen und einen Teilauschnitt aus dem Interview mit Digistore24 in meinen Stories zeigen. Erfahrungsgemäß reagieren die Leute sofort und fragen nach, wann es rauskommt. Genau dieser direkte Kontakt zu den Usern ist einzigartig.“

3. Die Bedeutung der Instagram-Stories

„Gerade durch die Instagram-Stories bekommen die Leute einen intimen Blick hinter die Kulissen der Marke. Die Leute sind neugierig, was für eine Person hinter der Marke steht. Durch das Zuschauen haben sie ein Gefühl, das sie dich persönlich kennen. Außerdem übt es eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die Leute aus, den Alltag anderer Menschen mitzuverfolgen. Dieses Prinzip kennt man aus dem Bereich Daily Soaps: man schaltet täglich ein und will wissen, wie es weitergeht. Genauso ist es auch beim Personal Branding. Die Leute wollen einen Blick ins Privatleben: Was macht er privat? Was isst er? Macht der Sport? Wo geht er hin? Mit einer eigenen Marke ist man eine Person des öffentlichen Lebens. Wenn du dich zugänglich machst, macht es dich als Person extrem interessant, was wiederum deine persönliche Marke prägt und bildet.“

Das ist die Basis eines professionellen Instagram-Profils:
1. Mehrwert
„Wenn man anfängt, Instagram professionell zu nutzen, dann ist ein Aspekt besonders wichtig: Du musst Mehrwert bieten. Kein Mensch folgt dir ohne Grund – die Follower kommen nur dann immer wieder auf dein Profil, wenn du ihnen etwas anbietest, das für sie einen echten Wert hat.“

2. Roter Faden
„Dein Profil sollte einem roten Faden folgen. Das bedeutet, du solltest dich auf ein Thema fokussieren und es in allen relevanten Facetten abbilden. Zum Beispiel, wenn dein Thema vegan Ernährung ist, wollen deine Follower leckere Rezepte, dynamische Kochvideos oder spannende Erfahrungsberichte vorfinden. Wen du plötzlich über Sportautos berichtest, sind deine Leute verwirrt und werden zu anderen Bloggern abwandern.“

3. Zielgruppe definieren
„Ich kenne Mädels, die auf Instagram ständig obszöne Kommentare und Anfragen bekommen. Wenn ich mir ihre Profile anschaue, dann ist mir der Grund sofort klar: sie posten Strandbilder von sich und präsentieren sich sehr freizügig. Dieser Content zieht eine entsprechende Zielgruppe an. Was kannst du daraus lernen? Du musst dir genau überlegen, welche User du auf deiner Seite haben willst: Was sind ihre Interessen, was sind ihre Bedürfnisse? Ausgehend von diesen Avataren solltest du den Content erstellen und präsentieren.“

Der richtige Rhythmus zum Posten:

„Es gibt kein Patentrezept für die Häufigkeit der Postings. Worauf es jedoch ankommt, ist guter Content, der deiner Zielgruppe Mehrwert liefert und dabei regelmäßig und konstant erscheint. Aus mehreren Gründen ist es besonders wichtig, den stetigen Rhythmus nicht zu brechen:

  1. Der Instagram-Algorithmus bewertet das Ausbleiben von Content negativ und reduziert die Reichweite. Als Folge hat man weniger Kommentare und Likes. Das führt wie eine Kettenreaktion dazu, dass der Instagram-Algorithmus deinen Content als nicht relevant einstuft und weiter die Reichweite einschränkt. Dadurch entwickelt sich eine gefährliche Abwärtsspirale.
  2. Deine Follower haben sich an deinen Rhythmus gewöhnt und eine Erwartungshaltung aufgebaut. Wenn sie Content erwarten und nicht vorfinden, sind sie enttäuscht und wenden sich an die Konkurrenz.  
  3. Wenn du regelmäßig postest und deine Follower Mehrwert bekommen, belohnen sie dich mit Likes, stellen Fragen und treten in einen Dialog mit dir. Dieses Engagement belohnt der Instagram-Algorithmus und stuft dein Profil als relevant ein. Als Folge wirst du mit Reichweite belohnt und dein Content wird oben im Feed deiner Follower angezeigt.“
No-go auf Instagram:

Follower kaufen:
„Gekaufte Follower (Bots oder Fake-Profile) werden dich deine Reichweite kosten. Instagram berechnet das Engagement unter einem Post im Verhältnis zu der Gesamtanzahl der Follower. Bei einer großen Anzahl von Followern und wenig Engagement schließt der Instagram-Algorithmus daraus, dass dein Content nicht relevant ist und nimmt dir die Reichweite. Damit sinken deine Chancen drastisch, von echten Followern gesehen zu werden. Außerdem sieht es unseriös aus, wenn du 100.000 angebliche Follower hast, aber keine Kommentare und Diskussionen unter deinen Posts. Damit sieht jeder auf den ersten Blick, was bei dir los ist und dein Image leidet.“

Way to go auf Instagram:
  • Interaktion
    „Du stellst Content ins Netz und willst, dass es von Leuten gesehen und beachtet wird. Du willst, dass Leute dir folgen, du willst interessant sein. Wenn du aber die Kommentare deiner Follower nicht beantwortest, zeigst du dich selbst als desinteressiert und stößt damit die Leute ab. Das wird sich negativ auf ihr Engagement mit deinem Content auswirken. Wenn du in direkte Interaktion trittst, hälst du die Diskussionen lebendig und förderst das Interesse für deine Marke.“
  • Feedback
    „Aus den Kommentaren unter deinen Posts kannst du wertvolle Einblicke in deine Zielgruppe gewinnen. Analysiere die Kommentare deiner Follower und du erfährst die Antworten auf diese wichtigen Fragen: Wie ticken meine Follower? Was ist die Meinung meiner Follower? In welche Richtung sollte ich meinen Content und meine Produkte entwickeln? Die Follower sagen dir direkt, was sie wollen und was du verbessern kannst – du musst diesen Input nur aufnehmen und umsetzen. Das ist deine ultimative Gelegenheit zum Wachstum.“
  • Proaktive Ansprache
    „Warte nicht darauf, dass die richtigen Menschen irgendwann per Zufall auf Deinem Profil landen, sondern helfe Deinem Erfolg selbst auf die Sprünge: Beteilige dich aktiv an Diskussionen auf anderen Plattformen, die sich thematisch mit deinem Gebiet überschneiden. Schreibe sachkundige und geistreiche Beiträge. Zeige, was du drauf hast! Das wird die Aufmerksamkeit der Menschen wecken und sie werden neugierig auf dein Profil und darauf, wer du eigentlich bist.“
So verkauft Torben Platzer seine Produkte über Instagram:

„Mein ultimativer Tipp sind Instagram Stories. Die Story gewinnt immer mehr Macht und ist mittlerweile perfekt als Vertriebsplattform geeignet.“

  • Kurzvideo aufnehmen und als Instagram-Story posten:
    „Das Video muss nicht unbedingt direkte Werbung für dein Produkt sein. Manchmal ist es viel geschickter, wenn es nur indirekt zum Produkt in Verbindung steht und die natürliche Neugier der Zuschauer weck
    t.“
  • Den Link zur Verkaufsseite in den Swipe-Bereich auf Instagram-Story einfügen:
    „Du kannst über dem Video einen Text mit dem Hinweis auf den Link im Swipe-Bereich einfügen.“
  • Rorben Platzer’s persönlicher Hack: 
    „Ich habe meine eigenen GIF produzieren lassen, um auf unterhaltsame und lustige Art und Weise noch mehr Aufmerksamkeit zu wecken: Meine Zuschauer sehen einen kleinen Torben Platzer als GIF, der nach unten auf den Swipe-Bereich zeigt.“
  • Verkaufsseite:
    „Über den Link im Swipe-Bereich kommen die Interessenten auf meine Verkaufsseite, die Bestellung wird über Digistore24 abgewickelt.“

Diese Digistore24 Features unterstützen Torben Platzer beim Aufbau seiner Marke:

AUTOMATISIERTE VERKÄUFE
„Das allerwichtigste für mich als Content Producer ist der Content selbst. Also will ich erstklassigen Content produzieren und mich darauf konzentrieren. Was ich nicht will, ist Rechnungen schreiben, jedem einzelnen Kunden seine Zugangsdaten zu den Online-Kursen zuschicken. Digistore24 automatisiert und verwaltet diese Routineaufgaben für mich. Ich lade nur meinen Kurs hoch, richte alles einmal ein und dann läuft der Verkauf automatisch. Alles, was ich tue, ist auf meine Digistore24 App zu schauen, wie viel ich verkauft habe.

RATENZAHLUNGEN
„Ich weiß es aus der eigenen Anfängerzeit, dass man als junger Mensch zwar in sich selbst investieren möchte, aber sich nicht immer die teueren Online-Kurse leisten kann. Deswegen biete ich für alle meine Produkte grundsätzlich eine Ratenzahlung an. Es ist bei Digistore sehr elegant umgesetzt, weil ich als Verkäufer keinen Mehraufwand habe: Alle Ratenzahlungen werden automatisch berechnet und überwiesen. Damit habe ich als Verkäufer keine Nachteile und meine Kunden können sich meine Produkte leisten.“

JOINT VENTURE
„Dieses Feature erleichtert es mir ungemein, in Partnerschaften mit anderen Brands zu arbeiten. Dabei habe ich davon nur zufällig erfahren. Damals habe ich bereits mehrere Produkte zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern herausgebracht. Jedes Mal haben wir uns unglaublich schwer damit getan, unsere Einnahmen korrekt zu versteuern und unsere Auszahlungen zu verwalten. Wir hatten viele umständliche Lösungen ausprobiert und sogar ein Gemeinschaftskonto eingerichtet, von dem wir alle Partner ausgezahlt haben. Bis ich eine Kooperation mit einem neuen Partner eingegangen bin, der über meine selbstgebastelten Lösungen nur geschmunzelt hatte und mir das Digistore24 Joint Ventures Feature vorführte. Es verwaltet alle gemeinsamen Verkäufe, berechnet die Steuern und veranlasst automatische Auszahlungen der ausgehandelten Gewinnanteile auf die Konten aller Joint-Venture-Partner. Wir müssen nur unsere Kontodaten eintippen und die Shares festlegen. Wow, ein nerviges Problem weniger!“

DIGIMEMBER
„Als Content Producer und Anbieter von Informationsprodukten brauche ich smarte Membership-Bereiche. Das erspart mir nicht nur die Verwaltung der Zugangsdaten, sondern auch mindestens einen Mitarbeiter, weil DigiMember-Support sich um alle Anfragen kümmert.“

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2 Comments

  1. Samy 2. Februar 2019 at 14:45

    Der Kurs von Torben ist echt mega!
    Kann ihn nur jeden empfehen!

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